Projekt

fair.azubi – Netzwerkstelle für faire Ausbildung von Drittstaatler*innen

Kurzbeschreibung

Ziel des Projekts ist es, Auszubildende aus Drittstaaten über ihre Arbeitsrechte in der Ausbildung zu informieren, sie bei Problemen zu unterstützen und damit Ausbeutung vorzubeugen sowie Ausbildungsverhältnisse zu stabilisieren. Der Schwerpunkt liegt auf der aufsuchenden Beratung, insbesondere in vietnamesischer Sprache, in Lichtenberg und Pankow. Flankierend wir ein anonymer, digitaler Beschwerdemechanismus für Auszubildende aus Drittstaaten etabliert.

Das Projekt vernetzt relevante Akteur*innen vor Ort durch Informationsveranstaltungen und Austauschformate. Ergänzend werden Auszubildende über soziale Medien erreicht. Erkenntnisse aus der Beratung werden genutzt, um strukturelle Probleme sichtbar zu machen und Impulse für Verbesserungen in Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Interessenvertretungen zu geben.

fair.azubi ist ein Kooperationsprojekt mit dem VIA Verband für Interkulturelle Arbeit e.V.

Zielgruppe

  • Auszubildende aus Drittstaaten mit dem Fokus auf Vietnam
  • Multiplikator*innen, Berufliche Schulen, Kammern, Gewerkschaften

Zielregion

Berlin, mit Fokus auf Lichtenberg und Pankow

Leistungen in der Übersicht

  • aufsuchende Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen im Ausbildungsverhältnis
  • Prävention von Ausbeutung
  • Vernetzung und Informationsvermittlung

Laufzeit

01.10.2026 – 31.12.2027

Ansprechpartnerin

Svenja Ketelsen
Svenja Ketelsen

Fachbereichsleiterin Migration und Gute Arbeit (Berlin)

030 / 5130 192-72
ketelsen@berlin.arbeitundleben.de