„Nie wirklich ankommen“: Warum Integration über den Arbeitsplatz hinausgehen muss

„Nie wirklich ankommen“ – dieser Titel bringt auf den Punkt, was viele ausländische Fachkräfte in Deutschland erleben. Trotz Arbeitsplatz und Vertrag fehlt oft das Gefühl der Zugehörigkeit. Der Beitrag aus der Zeitschrift „Personalwirtschaft“ greift diese Erfahrung auf und zeigt, warum Integration im Arbeitsalltag häufig nicht gelingt und weshalb Sprache, soziale Teilhabe und eine gelebte Willkommenskultur darüber entscheiden, ob Fachkräfte bleiben oder gehen. Deutsche Unternehmen sind auf ausländische Fachkräfte angewiesen, können sie jedoch oft nicht langfristig binden, weil Integration im Betrieb und im sozialen Umfeld unzureichend ist.

Unsere langjährige Expertise im Bereich der Arbeitsorientierten Grundbildung war Anlass für ein Interview mit unserer Kollegin Johanna Lambertz. Sie leitet unseren Fachbereich Arbeitsorientierte Grundbildung, dem unter anderem das Projekt Come2Care zugeordnet ist. Es zielt auf die nachhaltige Integration neu zugewanderter Pflege(hilfs)kräfte mit nichtdeutscher Erstsprache sowie bereits beschäftigter gering qualifizierter Pflegekräfte mit deutscher und nichtdeutscher Erstsprache in Brandenburger Pflegeeinrichtungen ab.

Dort führen unzureichende Sprachkenntnisse, Missverständnisse im Arbeitsalltag und Diskriminierung häufig zu Belastungen für Beschäftigte und Betriebe. Hier setzt Come2Care an: Wir unterstützen Unternehmen beim sozialen Onboarding ausländischer Fachkräfte, bei berufsbezogener Sprachförderung und beim Aufbau einer diversitätssensiblen Willkommenskultur.


Lena Onderka: „Nie wirklich ankommen“. In: Personalwirtschaft, Ausgabe 01-02/2026, S. 72-73. Frankfurt am Main, 2026.

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