Aktuelles
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Wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, gehen oft nicht nur Arbeitskraft, sondern auch wertvolle Erfahrungen verloren. Ohne gezieltes Wissensmanagement bleibt dieser Wissensschatz versteckt. Digitale Wissensmanagement-Strategien helfen, Wissen sichtbar zu machen, zu sichern und für alle nutzbar zu machen. Wissen lässt sich in zwei Kategorien einteilen: explizit und implizit. Explizites Wissen ist dokumentiert, etwa in Handbüchern, Präsentationen oder Datenbanken. Es ist leicht zugänglich und übertragbar. Implizites Wissen dagegen ist an Personen gebunden, kontext- und situationsorientiert. Es entsteht durch langjährige Erfahrung, praktische Problemlösungen und intuitive Entscheidungen. Mitarbeitende sind sich dieses Wissens oft nicht bewusst, weil es für sie selbstverständlich ist. Erst durch gezielte Fragen, Reflexion oder Beobachtung wird es erkennbar.
Gerade implizites Wissen hat einen hohen Wert für Unternehmen. Es ermöglicht schnelle Entscheidungen, verbessert die Kundenorientierung und fördert Innovationen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass es verloren geht, etwa beim Ausscheiden erfahrener Mitarbeitender. Deshalb ist es entscheidend, implizites Wissen zu erfassen und weiterzugeben. Verschiedene Methoden können dabei helfen, zum Beispiel:
Trotz technologischer Unterstützung bleibt eine offene Wissenskultur entscheidend. Führungskräfte müssen den Austausch fördern, Wissen sichtbar machen und die Mitarbeitenden ermutigen, Erfahrungen weiterzugeben. Nur so lässt sich Wissen im Unternehmen langfristig besser erhalten.
Mit unseren Referent*innen im Zukunftszentrum Berlin unterstützen wir Unternehmen dabei, ihr Wissensmanagement zukunftsfähig zu gestalten – digital, strukturiert und gemeinsam mit der Belegschaft.
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Quellen: https://zukunftszentrum-berlin.de/aktuelles/vom-eisberg-zur-community-of-practice/
https://great2know.de/blog
(Stand: 07.07.2025)