Projekt
Stay2Care Lichtenberg
- Startseite »
- Arbeitsorientierte Grundbildung »
- Stay2Care Lichtenberg
Kurzbeschreibung
Stay2Care Lichtenberg: Arbeitsmarktintegration ausländischer Pflegekräfte durch passgenaue berufsorientierte Sprachlernangebote fördern
Das Projekt zielt darauf ab, ein modellhaftes Konzept zur Arbeitsmarktintegration arbeits- und erwerbsloser Personen mit Migrations- oder Fluchthintergrund im Pflegesektor zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht der Abbau berufsbezogener Sprachbarrieren als Vermittlungshemmnis an der Schnittstelle von Arbeitssuche und betrieblichem Onboarding. Auf Basis einer bedarfsorientierten Analyse bestehender Angebote, der Einbindung der Zielgruppe und der Zusammenarbeit relevanter Akteure werden Angebots- und Finanzierungslücken identifiziert. Die Konzeptentwicklung erfolgt in einem gemeinsamen Steuerungskreis aus Arbeit und Leben, dem Bezirksamt Lichtenberg, dem Jobcenter Berlin Lichtenberg und dem KEH Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge. Auf dieser Grundlage werden innovative Ansätze der berufsorientierten Sprachförderung und nachhaltige Projektstrukturen für den Bezirk Lichtenberg entwickelt.
Zielgruppe
Die Zielgruppe des Projektes sind arbeits- und erwerbslose Personen mit Migrations- oder Fluchthintergrund, die im Pflegesektor tätig werden möchten oder bereits tätig sind (u. a. Pflegehilfskräfte, Pflegefachassistenzen, Pflegefachkräfte sowie verwandte Gesundheitsberufe). Besonders angesprochen werden Personen mit Schwierigkeiten in berufsbezogenen sprachlichen Grundkompetenzen (Lesen, Schreiben, Kommunikation), die den Arbeitsmarkteintritt oder das betriebliche Onboarding erschweren. Ergänzend werden bereits beschäftigte Pflegekräfte mit entsprechenden Barrieren im Onboardingprozess einbezogen.
Zielregion
Bezirk Berlin-Lichtenberg
Leistungen in der Übersicht
- Analyse von Bedarfen, Angebots- und Finanzierungslücken im Bereich berufsorientierter Sprachförderung und Arbeitsorientierter Grundbildung im Pflegesektor
- Einbindung der Zielgruppe durch qualitative Befragungen zur Bedarfserhebung
- Entwicklung eines modellhaften Konzepts zur Reduzierung von Sprachbarrieren beim Arbeitsmarkteintritt und betrieblichen Onboarding
- Erarbeitung nachhaltiger Projektstrukturen, Schnittstellen und Kommunikationsprozesse
- Enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit Akteuren aus Pflegewirtschaft, Arbeitsmarktförderung, Bildung und Verwaltung
- Aufbereitung und Präsentation der Ergebnisse in einem Transferworkshop
Laufzeit
01.01.2026 – 30.06.2026 (Konzeptphase)