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Das Ost-West-Ding - 30 Jahre Berlin nach der Wiedervereinigung

09.11.2020 – 13.11.2020
In der Öffentlichkeit wird die DDR oftmals mit dem Stempel Diktatur versehen. Also ob damit alles über das Leben von 16 Millionen Ostdeutschen gesagt wäre. Die Erinnerung an die DDR ist umkämpft. Wir fragen danach, wie gegenseitige Zuschreibungen entstanden sind, von wem sie getragen werden und wie sie sich auf das Leben von Ost- und Westdeutschen bis heute auswirken. 30 Jahren nach dem Ende des Realsozialismus diskutieren wir nicht nur über die gesellschaftlichen Auswirkungen eines Überwachungsstaates, sondern auch über die Zeit nach dem Umbruch 1989 für sog. „Wendegewinner*innen und -verlierer*innen“, „Zonenkinder“ und über die neu entstandenen Freiräume in Berlin. Uns interessiert, welche Erfahrungen die „Dritte Generation Ostdeutschland“ bis heute verbindet. Können uns vergleichende Perspektiven helfen, die Entstehung von PEGIDA zu verstehen? Wir überlegen gemeinsam auch anhand eigener Erfahrungen und Erinnerungen, was es braucht, um ein gegenseitiges Verstehen zu ermöglichen und Grenzen zu überwinden.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
09.11.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
13.11.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Lisa Wildenhain , N.N.
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
155,00 EUR / 70,00 EUR ermäßigt