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Kunst und Politik - Ein Seminar zur Berliner Art Week

07.09.2020 – 11.09.2020
Seit jeher reagieren Künstler*innen auf das aktuelle Weltgeschehen. Eingebettet im jeweiligen kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Kontext funktioniert die Kunst sowohl als Instrument für Herrschaft und Machtentfaltung als auch als Medium der Politikkritik und des Widerstandes. Längst hat sie den Käfig des Selbstzwecks verlassen. „Die Kunst soll reizen, anklagen und wehtun“, so Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit. Und weil die Empörungsschwelle immer weiter ansteigt – man hat schließlich schon alles gesehen – müssen die Akteur*innen drastischere Bilder erzeugen. Kann Kunst wirklich auf politische Prozesse einwirken? Wie viel Einfluss hat die Politik auf die Kunst und wie revolutionär und emanzipatorisch kann Kunst sein? Wo verlaufen die Grenzen der Begegnung von Kunst und Politik? Was sind die Chancen und Herausforderungen ihrer Verbindung? Wir wollen uns dem Verhältnis von Kunst und Politik nicht über Definitionen annähern, sondern über konkrete Beispiele wie der Berliner Art Week. Wir werden Veranstaltungen im Rahmen der Berliner Art Week (9.-13.09.) besuchen, das Brücke-Museum besichtigen und die Kunst im Kunsthaus Dahlem betrachten. Zu Fragen der Nachkriegsmoderne untersuchen wir Installationen im Hamburger Bahnhof und sprechen mit politisch motivierten Künstler*innen und Aktivist*innen der Stadt.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
07.09.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
11.09.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Sophia Hirsch , Jakob Schreiter
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
155,00 EUR / 70,00 EUR ermäßigt