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Solidarische Städte - Suche nach Antworten auf globale Migration und gegen Abschottung

02.11.2020 – 06.11.2020
Niemand flüchtet ohne Grund. Krieg, Verfolgung oder Perspektivlosigkeit als Fluchtursachen zu verändern, ist aus Berlin nur schwer möglich. Aber es gibt auch hier Möglichkeiten, der Abschottungspolitik etwas entgegenzusetzen und die Lebensbedingungen von geflüchteten Neuankömmlingen in Berlin zu verändern, von denen Tausende keinen Zugang zu grundlegenden Rechen haben: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) erklärte sich 2018 bereit, die Geflüchteten des "Lifeline"-Rettungsbootes aufnehmen. Das Netzwerk Solidarity City Berlin gründete sich 2015 und setzt sich u.a. für den Schulbesuch für Kinder ohne Papiere ein. In Niedersachsen wurde kurzzeitig der anonyme Krankenschein eingeführt, um medizinische Hilfe allen zugänglich zu machen. Migrant*innenorganisationen entwickeln aus der eigenen Betroffenheit heraus Unterstützung für andere Neu-Berliner*innen und mischen sich lautstark in die Politik ein. Im Seminar sprechen wir über die Lebenssituationen von Geflüchteten in Deutschland und Europa, lernen politische Herausforderungen in der Unterstützungsarbeit und Möglichkeiten der Einflussnahme kennen, treffen Entscheidungsträger der Politik und Aktive aus verschiedenen Organisationen.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
02.11.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
06.11.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Anne Zetsche, Anna Stocker
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
155,00 EUR / 70,00 EUR ermäßigt