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Armes Berlin, reiches Berlin. Von wachsender lokaler und globaler Ungleichheit

20.04.2020 – 24.04.2020
Kaum irgendwo in Deutschland ist die soziale Ungleichheit so stark zu spüren wie in der Hauptstadt. Auf engstem Raum leben in Berlin Jungunternehmer*innen, Neureiche und Tourist*innen, Obdachlose, prekär Beschäftigte und Flüchtlinge zusammen. Berlin steht für Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Doch wie viel Ungleichheit verträgt diese Stadt? Wie wird das Zusammenleben in Berlin zukünftig aussehen, wenn auch jüngste Studien darauf hinweisen, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht? Nicht nur die Einkommen entwickeln sich in Deutschland auseinander, gerade Erbschaften sind ein wesentlicher Faktor für Wohlstand und Besitz. Ein Drittel des gesamten Vermögens in Deutschland konzentriert sich auf ein Prozent der Bevölkerung. Auf der anderen Seite nimmt Obdachlosigkeit auch in Berlin sichtbar zu. Über 20 Prozent aller Kinder leben in Armut und verbleiben zumeist in dieser. Das Seminar untersucht anhand von aktuellen und historischen Entwicklungen soziale Ungleichheiten - nicht nur in Berlin, sondern auch weltweit. Welche Antworten findet die Politik darauf? Wie kann eine Zivilgesellschaft auf soziale Ungleichheit reagieren? Wir besuchen Expert*innen und Akteur*innen, Politiker*innen und Aktivist*innen in der ganzen Stadt.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
20.04.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
24.04.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Adrian Scholz, Anne Zetsche, PhD
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
155,00 EUR / 70,00 EUR ermäßigt