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Von Alu-Hüten, QAnon und Corona-Leugnung – was hinter Verschwörungserzählungen steckt

12.07.2021 – 16.07.2021
Hält das Verkleiden der Wohnung mit Aluminium radioaktive Strahlung fern? Ist die Bundesrepublik eine GmbH und ihre Bevölkerung das Personal? Ist Corona eine von langer Hand geplante Pandemie, um Impfstoffe zu verkaufen? Verschwörungserzählungen sind oft skurril, aber fast immer auch gefährlich. Für lange Zeit waren sie vor allem im Internet allgegenwärtig, in den letzten Jahren übernahmen weltweit auch immer mehr Politiker*innen in Regierungsfunktion Erzählungen und erwähnten Bestandteile bei offiziellen Verlautbarungen. Ihre Gefährlichkeit zeigt sich zurzeit auch bei Corona-Leugner*innen, die zu Tausenden ohne Mund-Nasen-Schutz demonstrieren und sich zunehmend radikalisieren. Dabei sind Verschwörungserzählungen an sich und ihre Motive weit älter als die aktuelle Pandemie oder das World Wide Web. Ihre Ursprünge sind oftmals im antisemitischen Mythos über eine jüdische Weltverschwörung zu finden. Welche gesellschaftlichen Entstehungsbedingungen liegen Verschwörungsideologien zugrunde? Welche Funktion haben sie für die menschliche Psyche? Wie wirken sie sich auf die politische Stimmung aus - und wie können wir ihnen emanzipatorisch begegnen?
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
12.07.2021 um 09:00 Uhr
Ende:
16.07.2021 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Lars Lichtermann & Patrick Reichardt
Veranstaltungsort:
Raum 1.100, ARBEIT UND LEBEN Berlin-Brandenburg, Kapweg 4, 13405 Berlin
Teilnehmerbeitrag:
180,00 EUR / 95,00 EUR ermäßigt