top


Arbeitszeit und Mitbestimmung des Betriebsrates bei der Dienstplangestaltung

14.11.2019 – 15.11.2019
Die Übergangsvorschrift des § 25 Arbeitszeitgesetz für "Alttarifverträge", die abweichende Regelungen zum Arbeitszeitgesetz beinhalteten, lief zum 31.12.2006 aus. Danach hat für Betriebe, die keiner abweichenden Tarifbindung unterliegen, das Arbeitszeitgesetz unter Beachtung der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts sowie des Europäischen Gerichtshofes mit seinen Arbeitszeitgrenzen unmittelbare Wirkung. Dies stellt erhöhte Anforderungen an die Betriebsräte hinsichtlich der ihnen übertragenen Überwachungspflicht der Arbeitszeitgrenzen sowie der Mitbestimmung bei der Dienstplangestaltung.

Themen sind:
• Grundzüge des Arbeitszeitgesetzes und der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts und des Europäischen Gerichtshofes zur höchstzulässigen wöchentlichen Arbeitszeit einschließlich Bereitschaftsdienstzeiten - Ausnahmeregelungen insbesondere über Tarifverträge
• Mitbestimmung des Betriebsrates bei der Dienstplangestaltung unter Berücksichtigung der seit 01.01.2007 geltenden Rechtslage zur höchstzulässigen Dauer der Arbeitszeit nach dem Arbeitszeitgesetz im nicht tarifgebundenen Betrieb unter Einbeziehung der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 09.07.2013 zur Abänderungsmöglichkeit des mitbestimmten Dienstplans durch den/ die Arbeitgeber*in ohne vorherige Zustimmung des Betriebsrates in tariflosen wie auch tarifgebundenen Betrieben
• Nutzung der Daten aus der Mitbestimmung des Betriebsrates im Rahmen der Dienstplangestaltung zwecks Erstellung eines betrieblichen Kennziffernsystems bei nachträglichen Änderungen von Dienstplänen, Überstunden/ Mehrarbeit, Regelungen zu Arbeitszeitkonten u.ä.
• Erarbeitung von Eckpunkten/ Bausteinen für eine Betriebsvereinbarung
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
14.11.2019 um 09:00 Uhr
Ende:
15.11.2019 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Michael Zweig
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
493,30 EUR