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Afghanistan: Geschichte, Politik, Gesellschaft

28.04.2020 – 28.04.2020
Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte wird im Seminar die soziale, kulturelle und religiöse Vielfalt in Afghanistan vorgestellt und anhand von Erfahrungen der Teilnehmenden diskutiert. Dann werden die Bedrohungsszenarien und die Sicherheitsrisiken in Afghanistan vorgestellt und der Frage nachgegangen, warum viele Menschen aus Afghanistan fliehen. Dabei wird auch diskutiert, wie Afghan*innen versuchen trotz der prekären Sicherheitslage in Afghanistan zu überleben, welche Rolle Flucht spielt und was es für die Geflüchteten bedeutet Familie und Freunde in dem Heimatland in Gefahr zu wissen. Auch die Abschiebungen von afghanischen Asylsuchenden und die juristischen Begründungen von BamF können im Seminar behandelt werden.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos. Die Weiterbildung findet im Rahmen des Projektes "Berliner Demokratie verstehen und gestalten" statt. Dieses Projekt wird von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.

Beachten Sie bitte, dass für diese Veranstaltung keine Freistellung als Bildungsurlaub möglich ist.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
28.04.2020 um 15:30 Uhr
Ende:
28.04.2020 um 18:30 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Omed Arghandiwal studierte Politik und Germanistik in Frankfurt am Main und in Marburg. Nach dem Studium nahm er eine Stelle als Dozent für deutsche Sprache an der Deutsch-Jordanischen Universität in Amman an. Dann folgte eine Stelle als DAAD-Lektor an der Kabuler Universität mit den Arbeitsschwerpunkten Deutsche Literatur und Landeskunde im Fremdsprachenunterricht. Anschließend ging er in den Irak und leitete dort das Verbindungsbüro des Goethe-Instituts in Erbil/Irak. Durch mehrjährige Auslandsaufenthalte im Mittleren und Nahen Osten konnte er seine theoretischen Kenntnisse über Afghanistan und über die arabischen Länder vertiefen. Im Nordirak erlebte er die Machtergreifung des IS und die Folgen für die Menschen. Seit 2016 ist er in dem Bereich Flüchtlingsarbeit tätig. Er ist Gründer und Geschäftsführer des Vereins Zaki – Bildung und Kultur e.V., der u.a. Bildungsprojekte und Beratung für Migrant*innen und Geflüchtete anbietet.
Veranstaltungsort:
Kapweg 4, 13405 Berlin, Raum R 1-100
Teilnehmerbeitrag:
0,00 EUR