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Politik und Film - Wie politisch ist die Berlinale?

24.02.2020 – 28.02.2020
Die Deutschen sitzen durchschnittlich über vier Stunden vor ihrem Fernseher oder PC und schauen Filme, Serien, Dokumentationen, Nachrichten und Werbesendungen. Fernsehkonsum nimmt damit viel Zeit im Leben ein. Spielfilmen kommt dabei eine besondere Bedeutung zu; sie bewegen die Menschen häufig mehr als Dokumentationen oder Nachrichten und beeinflussen damit die Medien- und Meinungsbildung.
Ein Film zeigt immer auch die sozialen und kulturellen Kontexte einer Gesellschaft, die nicht nur künstlerisch, sondern auch in ihrer gesellschaftlichen Entstehungszeit, mit offenen und verborgenen politischen Botschaften kritisch hinterfragt werden müssen. Film ist aber auch Geschäft, Vermarktung und Arbeitsplatz. Wir fragen danach, was sich mit der immer größeren Bedeutung von Streamingdiensten wie Netflix für die Darstellungsmöglichkeiten und Produktionsbedingungen von Filmen und Serien ändert.
Wir besuchen die Berlinale als Schnittpunkt der verschiedenen Aspekte: Glamour, Stars, aber auch Filmförderung, Kinosterben sowie Flops oder Nischenfilme.
Das Seminar möchte für die Vielfältigkeit dieser Kunstform, für das Verstehen des Films der Vergangenheit und der Gegenwart als wichtige gesellschaftspolitische Größe sensibilisieren.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
24.02.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
28.02.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Anne Wengenroth, Andreas Gudat-Wengenroth
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
155,00 EUR / 70,00 EUR ermäßigt