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Vom Schrebergarten zum Urban Gardening: Wie politisch ist der Garten? (Fahrradseminar)

10.08.2020 – 14.08.2020
Der Garten gilt als Refugium und Quelle neuer Energien, der selbst manch Dichterfürsten nachhaltig inspirierte. Gleiches gilt für die mehr als 70.000 Schrebergärten in Berlin. Sie sind kleine Oasen in der Stadt. Ihre Anfänge liegen im 19. Jahrhundert. In der von der Industrialisierung geprägten Stadt sollten die Kleingärten die Selbstversorgung und den Gesundheitszustand der unteren Bevölkerungsschichten verbessern. In den Gärten entwickelten sich soziale Strukturen, eigene Handlungsräume und in Zeiten der nicht wenigen Krisen dienten sie der Versorgung mit Nahrung und Wohnraum. Wir beschäftigen uns mit der Tradition der Kleingärten, mit dem Wandel ihrer Funktion im Lichte der politischen Entwicklungen und der Entstehung von Gärten für die Allgemeinheit: Parkanlagen. Wo und wann entstanden die ersten Volkparks? Welche Rolle spielte der Tiergarten in der Geschichte? Das Seminar schlägt dabei auch den Bogen zu neuen Konzepten und Initiativen unter dem Stichwort des Urban Gardenings und der Umnutzung vorheriger Nutzflächen wie dem Tempelhofer Feld.
Wir fahren an einigen Tagen zum Teil mit dem Fahrrad. Es werden keine Fahrräder von ARBEIT UND LEBEN gestellt.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
10.08.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
14.08.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Andrea Wodke, Matthias Engler
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
155,00 EUR / 70,00 EUR ermäßigt