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Wirtschaftswachstum oder De-Growth? Wie wir zukünftig wirtschaften könnten

30.11.2020 – 04.12.2020
Viele Jahrzehnte wurde davon ausgegangen, dass "mehr" und "größer" gut für die Wirtschaft und somit für die Gesellschaft sind. Ziel war die Erwirtschaftung von Profit. Zugleich sollten mit dieser Wachstumspolitik gesellschaftlicher Wohlstand, Stabilität und Vollbeschäftigung gesichert werden. Daraus ergeben sich jedoch Konflikte: Modernes Wirtschaften basiert auf der Ausbeutung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas. Klimawandel und Ressourcenkriege sind die Folge. Zugleich steht dem Überfluss ein eklatanter Mangel entgegen. Das Versprechen auf Fortschritt durch Wachstum geht nicht automatisch mit einer gerechten Verteilung einher. Welche Art von Wachstum sollte es in Zukunft geben? Was kann und soll Wachstumspolitik? Oder ist eine Gesellschaft jenseits des Wachstums erstrebenswert? Welche Rolle spielen dabei soziale und ökologische Dimensionen? In dem Seminar wenden wir uns nicht nur politischen, sondern auch philosophischen, sozialen, wirtschaftlichen und umweltbezogenen Facetten von Wachstum zu. Wir diskutieren Alternativen wie die Konzepte des „buen vivir“, des “grünen Wachstums” und der regionalen Ökonomien. Wir fragen nach den Auswirkungen für Arbeit und Einkommen, wie man den Wandel demokratisch organisieren kann und was das alles mit unserem Lebensstil zu tun hat.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
30.11.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
04.12.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Dr. Christian Scholz Alvarado , Sophia Bickhardt
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
155,00 EUR / 70,00 EUR ermäßigt