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Diskriminierung und Rassismus in Betrieb und Dienststelle

24.08.2020 – 25.08.2020
Rechtspopulistische und ausgrenzende Einstellungen sind nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in Betrieben und Dienststellen ein zunehmendes Problem. So kommt es und kann es in Betrieben und Dienststellen immer wieder zu rassistischen und diskriminierenden Handlungen. Betriebs- und Personalräte können dagegen vorgehen. Es gibt zahlreiche gesetzliche Handlungsinstrumente im
Betriebsverfassungsgesetz bzw. in den Personalvertretungsgesetzen, die die Gremien im Fall von Diskriminierung nutzen können. Und auch gute Beispiele aus der Praxis, wie Betriebsvereinbarungen für ein partnerschaftliches Verhalten am Arbeitsplatz, die das interkulturelle Zusammenleben aktiv fördern. Das Seminar vermittelt Kenntnisse zum Umgang mit Diskriminierung und Rassismus als Aufgabe der gesetzlichen Interessenvertretung und gliedert sich dabei in zwei Teile:
Zuerst werden die gesetzlichen Grundlagen erläutert; im Anschluss daran werden darüber hinaus konkrete Handlungsperspektiven für Betriebs- und Personalräte aufgezeigt.

Aus dem Inhalt:
• Begriffsdefinition: Rassismus und Diskriminierung
• Begriffsdefinition: Diversity, Integration und interkultureller Dialog
• Rechtliche Möglichkeiten gegen diskriminierendes/rassistisches Verhalten
• Pflichten des Arbeitgebers
• Mögliche Maßnahmen und Strategien für Betriebs- und Personalräte zur interkulturellen Verständigung, rechtlichen Gleichstellung und sozialen Partizipation
• Training: Argumente gegen diskriminierendes und rassistisches Verhalten und fremdenfeindliche Tendenzen
• Hilfe in der Praxis: Beratungsstellen gegen Rassismus und Diskriminierung
• Aufgaben und Beteiligungsrechte von Betriebs- und Personalrat
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
24.08.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
25.08.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
N.N.
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
493,30 EUR