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Berliner Bahnhöfe - Ankommen und Abfahren in der deutschen Geschichte

24.08.2020 – 28.08.2020 (ausgebucht, nur noch Wartelistenplätze)
Was zunächst wie ein verkehrspolitisches Seminar klingt, ermöglicht uns den Einblick in die große Geschichte. Beginnend mit der Geschichte von Bahnhöfen und Verkehrsentwicklung, befinden wir uns bald in der Geschichte Berlins und Deutschlands: Der Schlesische Bahnhof ist mit der Zuwanderung und Auswanderung aus dem Osten verbunden, der legendäre Anhalter Bahnhof war ein Empfangsbahnhof für Staatsgäste und später, nach 1933, einer der Wege ins Exil, der Bahnhof Grunewald ist mit der verbrecherischen Deportation von Berliner Jüdinnen und Juden vom Gleis 17 untrennbar verbunden, der Bahnhof Friedrichstraße steht mit seiner Geschichte als gespenstischer Grenzübergang zwischen Ost und West für das Trauma der Teilung, der Bahnhof Zoologischer Garten war der „Hauptbahnhof" des Berliner Westens, so, wie der Bahnhof Lichtenberg einst wichtigster Bahnhof der Hauptstadt der DDR wurde. Schließlich zeigen die einst umstrittenen Bahnhofsneubauten Potsdamer Platz, Südkreuz, Ostkreuz und Hauptbahnhof und ihr Umfeld mehr als nur Bahnhofsarchitektur des 21. Jahrhunderts: verkehrs- und sicherheitspolitische Herausforderungen sowie städtebauliche und gesamtgesellschaftliche Entwicklungen.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
24.08.2020 um 09:00 Uhr
Ende:
28.08.2020 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
N.N. , Rainer Böger
Veranstaltungsort:
Berlin
Teilnehmerbeitrag:
155,00 EUR / 70,00 EUR ermäßigt