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Das betriebliche Eingliederungsmanagement - Eine Einführung

12.09.2022 – 13.09.2022
Die Gesetzgebung hat mit der Reform des § 167 Abs. 2 SGB IX der betrieblichen Interessenvertretung wesentliche
Mitwirkungsaufgaben im Rahmen des betrieblichen
Eingliederungsmanagements bei länger erkrankten Mitarbeiter*innen zugewiesen. Dabei geht es um Möglichkeiten und Maßnahmen, wie Arbeitsunfähigkeit überwunden, mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit
vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Das Seminar soll einen Überblick über die Regelung des betrieblichen Eingliederungsmanagements geben und Aufgaben, Rechte und Möglichkeiten von Betriebs- und Personalräten und Schwerbehindertenvertretung aufzeigen. Am Beispiel einer Muster-Betriebsvereinbarung
wollen wir praxisrelevante Gestaltungsmöglichkeiten für die eigene betriebliche Situation erarbeiten. Dabei sollen die aktuelle Rechtsprechung insbesondere zu krankheitsveranlassten Kündigungen einschließlich der Thematik sogenannter Krankenrückkehrgespräche und die Entscheidung
des Bundesarbeitsgerichts zur Auswirkung eines nicht oder nicht ordnungsgemäß durchgeführten betrieblichen Eingliederungsmanagements bei einer krankheitsveranlassten Kündigung einbezogen werden.

Inhalte:
• Überblick über die gesetzliche Regelung des § 167 Abs. 2 SGB IX
• Grenzen und Reichweite der Regelung für den Bestand von Arbeitsverhältnissen
• Einflussmöglichkeiten der Interessenvertretungen über die bestehenden Mitbestimmungsrechte
• Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen in Eckpunkten
• Verortung der Gefährdungsbeurteilung im BEM-Verfahren
• Datenschutzvorgaben für das BEM-Verfahren

Der Teilnahmebeitrag beinhaltet Tagungsverpflegung und MwSt.
Diese Veranstaltung im Überblick
Beginn:
12.09.2022 um 09:00 Uhr
Ende:
13.09.2022 um 17:00 Uhr
Veranstaltungsleitung:
Veranstaltungsort:
Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg DGB/VHS e.V. Lorenzweg 5, 12099 Berlin
Teilnahmebeitrag:
493,30 EUR
Seminarnummer:
22-57091