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Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung

Menschen zwingen andere Menschen, unter unwürdigen Bedingungen zu arbeiten – weltweit. Auch in Deutschland findet Zwangsarbeit statt, meist unsichtbar. Das XENOS-Projekt „Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ verfolgte von 2012 bis 2015 das Ziel, von Ausbeutung und Zwang betroffene Arbeitnehmer*innen durch die Entwicklung verlässlicher Strukturen und sensibler Netzwerke zu unterstützen. Gemeinschaftlich tragen die Bündnispartner*innen dazu bei, Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung zu verhindern.

Sichtbar machen
Das BGMA sorgte für die Sichtbarkeit von Zwang und Ausbeutung in Deutschland, damit Betroffene Zugang zu Information und Unterstützungsangeboten erhalten, von denen sie häufig abgeschnitten sind.

Beraten und unterstützen
Das BGMA unterstützte Kontaktstellen bei (Verdachts-)Fällen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung.

Akteure vernetzen
Regional und branchenspezifisch unterschiedliche Ausprägungen von Menschenhandel erfordern passgenaue Ansätze.

Ursachen bekämpfen – Strukturen verändern
Menschenhandel hat auch gesellschaftliche und politische Ursachen, wie soziale und ökonomische Ungerechtigkeit und Migrationsbeschränkungen. Um Menschenhandel zu verhindern, müssen Strukturen verändert werden.