Seminarangebote in Brandenburg

Wir bieten in 2024 folgende Tagesseminare an. Sie richten sich an interessierte Erwachsene – insbesondere aus Berlin und Brandenburg.


Berlin im Untergrund

Datum: 16.3.2024
Ort: Berlin
Teilnahmebeitrag: 55,00€ (1/3 institutioneller Beitrag)

Seminarziele:

Über das ungewöhnliche Medium ausgewählter unterirdischer Orte in Berlin soll den Teilnehmenden Wissen zu Geschichte (ab ca. 1930) und Gegenwart vermittelt und in Beziehung zu politischen Strukturen und Richtungen der jeweiligen Zeit authentisch gesetzt werden.

Durch die aus heutiger Sicht teilweise Absurdität unterirdischer Anlagen soll insbesondere die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus und des Kalten Krieges am Beispiel Berlins gefördert werden und die Beschäftigung mit historischen und aktuellen politischen Entwicklungen angeregt werden.


Europareise – Interkulturalität und Diplomatie

Datum: 11.4.2024
Ort: Berlin
Teilnahmebeitrag: 54,00€ (1/3 institutioneller Beitrag)

Seminarziele:

  • Die „Europareise“, die aber ausschließlich in Berlin stattfindet, soll den Blick für europäische Verflechtungen der Hauptstadt schärfen, sowohl historisch als auch aktuell. Der Fokus soll hierbei u.a. auf Island und Finnland liegen.
  • Im Rahmen der „Europareise“ thematisieren wir die anstehende Europawahl, vertiefen unsere Kenntnisse europäischer Institutionen und ihrer Handlungsfelder und loten die Möglichkeiten der Mitbestimmung von EU-Bürger*innen aus.
  • Die Teilnehmenden erwerben und/oder vertiefen Kenntnisse um Verfahren internationaler Diplomatie und ihrer geschichtlichen Entwicklungen sowie um die Entstehung der Europäischen Union.
  • Teilnehmende werden dazu angeregt, sich mit Institutionen wie Botschaften und Kulturinstituten und ihren Funktionen auseinanderzusetzen, u.a. in Bezug auf politische, kulturelle oder auch identitätsstiftende Ebenen.
  • Bilder und Wahrnehmungen im europäischen Ausland auf Deutschland oder „die Deutschen“ sollen herausgearbeitet und besprochen werden.

Erinnern in der Kunst

Datum: 23.4.2024
Ort: Berlin
Teilnahmebeitrag: 52,00€ (1/3 institutioneller Beitrag)

Seminarziele:

Orte des Gedenkens sind oft mit künstlerischer Gestaltung verbunden. Das bedeutet, dass sich die Formensprache des Erinnerns im Laufe der Geschichte verändert. Im Rahmen dieses Seminars in Berlin werden wir uns auf die Spuren dieses Wandels begeben. Beispielhaft dafür steht zum Beispiel ein Denkmal, das uns allen bekannt ist: die Neue Wache Unter den Linden. Lange Zeit war sie neben dem Wachgebäude auch ein Denkmal für die Befreiungskriege, dann wurde sie ein Ehrenmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs und 1960 zu einem Mahnmal für die Opfer des Faschismus und des Militarismus. Seit 1993 ist sie die zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik und erinnert mit einer Skulptur von Käthe Kollwitz an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.

  • Die Teilnehmenden sollen Zusammenhänge zwischen künstlerischer Aufarbeitung und Erinnerungsarbeit entdecken und erkennen lernen
  • Teilnehmende können verschiedene Formen von Erinnern durch Kunst im Stadtraum und in Kunstsammlungen erkennen und einordnen
  • Teilnehmende werden angeregt, sich mit den Möglichkeiten von Gedenken durch Kunst (im Stadtraum und in Ausstellungen) auseinanderzusetzen.

Ansprechpartner*in

Inga Steengrafe
Inga Steengrafe

Teamleitung Seminargeschäft & Projektreferentin

030 / 5130 192-53
steengrafe@berlin.arbeitundleben.de

Logo bpb

 

Förderung: Der Bundesarbeitskreis Arbeit und Leben (BAK) ist anerkannter Bildungsträger der Bundeszentrale für politische Bildung. Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg DGB/VHS e.V. ist Mitglied des BAK.